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Sommer- und Winterreifen in der Schweiz:
Tipps zu Wechsel, Profil und Autoverkauf

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Reifenwechsel? Wie viel Profil benötigen Sommer- und Winterreifen in der Schweiz? Erfahre, worauf du achten solltest, welche Reifen zu dir passen und wie sich deren Zustand auf den Verkauf deines Autos auswirken kann.

Vergleich verschiedener Reifenarten für Autos: Sommerreifen, Ganzjahresreifen, Winterreifen und Offroad-Reifen unterscheiden sich in ihrem Reifenprofil und ihren Einsatzbereichen. Kopieren

Wann Sommer- und Winterreifen wechseln in der Schweiz?

Wer in der Schweiz mit dem Auto unterwegs ist, kennt die Faustregel: «Von O bis O» – von Oktober bis Ostern gehören Winterreifen aufs Auto. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine gesetzliche Vorschrift, sondern um eine praktische Orientierungshilfe.

Entscheidend sind die tatsächlichen Wetter- und Strassenverhältnisse. Gerade in der Schweiz können sich die Bedingungen je nach Region und Höhenlage stark unterscheiden.

Wann solltest du auf Winterreifen wechseln?

Sobald die Temperaturen dauerhaft sinken und winterliche Strassenverhältnisse zu erwarten sind, ist es Zeit für Winterreifen. Als Orientierung dient häufig die sogenannte 7-Grad-Regel.

Bleiben die Temperaturen längerfristig bei ungefähr 7 °C oder darunter, kann der Wechsel auf Winterreifen sinnvoll sein. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine feste Temperaturgrenze. Entscheidend sind die Wetterentwicklung und die Strassenverhältnisse.

Ein einzelner kalter Morgen bedeutet also nicht, dass du sofort auf Winterreifen wechseln musst. Zeichnet sich jedoch dauerhaft kälteres Wetter ab, solltest du den Wechsel frühzeitig einplanen.

Winterreifen besitzen eine spezielle Gummimischung und ein Profil mit feinen Lamellen, die insbesondere bei Schnee und winterlichen Temperaturen für besseren Grip sorgen.

Autobuster-Tipp: Wer regelmässig in Bergregionen unterwegs ist oder frühmorgens zur Arbeit fährt, sollte besonders frühzeitig an den Reifenwechsel denken. Warte nicht bis zum ersten Schneefall, denn gerade im Herbst sind viele Garagen stark ausgelastet.

Wann auf Sommerreifen wechseln?

Steigen die Temperaturen im Frühling wieder dauerhaft und ist nicht mehr mit winterlichen Strassenverhältnissen zu rechnen, kannst du auf Sommerreifen wechseln.

Sommerreifen sind speziell für wärmere Temperaturen ausgelegt. Sie bieten auf trockenen und nassen Strassen bei sommerlichen Bedingungen in der Regel bessere Fahreigenschaften als Winterreifen.

Autobuster-Tipp: Warte nicht bis zum ersten Schneefall, um einen Termin für den Reifenwechsel zu vereinbaren. Gerade im Herbst sind viele Garagen stark ausgelastet.

Sommerreifen, Winterreifen oder Ganzjahresreifen: Was passt zu dir?

Die Wahl der richtigen Reifen hängt davon ab, wo du unterwegs bist, wie viele Kilometer du jährlich zurücklegst und welchen Wetterbedingungen dein Auto ausgesetzt ist.

Sommerreifen: Vorteile bei Wärme und Nässe

Sommerreifen sind speziell für wärmere Temperaturen sowie trockene und nasse Fahrbahnen entwickelt.

Ihre vergleichsweise feste Gummimischung sorgt bei sommerlichen Bedingungen für:

Hohe Fahrstabilität

Präzises Lenkverhalten

Kurze Bremswege

Geringeren Verschleiss

Möglichst niedrigen Rollwiderstand
Im Vergleich zu Winterreifen besitzen Sommerreifen weniger Lamellen. Breite Profilrillen helfen dabei, Wasser bei Regen abzuleiten und das Risiko von Aquaplaning zu reduzieren.

Sinken die Temperaturen deutlich und treten winterliche Strassenverhältnisse auf, bieten geeignete Winterreifen jedoch mehr Sicherheit.

Winterreifen: Sicherheit bei Schnee, Eis und Kälte

Winterreifen sind für tiefe Temperaturen und winterliche Strassenverhältnisse entwickelt. Ihre Gummimischung bleibt auch bei Kälte flexibel und sorgt zusammen mit dem speziellen Profil für eine bessere Haftung.

Zahlreiche feine Einschnitte im Profil, sogenannte Lamellen, schaffen zusätzliche Greifkanten und verbessern die Traktion auf verschneiten Fahrbahnen.

Winterreifen bieten insbesondere Vorteile bei:

Schnee und Schneematsch

Eis und winterlicher Glätte

Tiefen Temperaturen

Kalten und nassen Fahrbahnen

Im Sommer sind Winterreifen hingegen weniger geeignet. Bei hohen Temperaturen können sich Bremswege verlängern und die Fahreigenschaften verschlechtern.

Winterreifen erkennen: Was bedeuten 3PMSF und M+S?

Ob ein Reifen für winterliche Bedingungen geeignet ist, lässt sich unter anderem an seiner Kennzeichnung erkennen.

Das 3PMSF-Symbol, auch Alpine- oder Schneeflockensymbol genannt, zeigt einen Berg mit drei Gipfeln und einer Schneeflocke. Reifen mit dieser Kennzeichnung erfüllen definierte Anforderungen an ihre Haftung auf Schnee.

Die Bezeichnung M+S steht für «Mud and Snow», also Schlamm und Schnee. Diese Kennzeichnung allein bestätigt jedoch keine nach einem standardisierten Verfahren geprüfte Schneeleistung.

Wenn du einen Gebrauchtwagen kaufst oder verkaufst, lohnt sich deshalb auch ein Blick auf die Reifenkennzeichnung. Ein zusätzlicher Winterradsatz ist besonders dann interessant, wenn die Reifen nicht nur ausreichend Profil besitzen, sondern auch tatsächlich wintertauglich sind.

Ganzjahresreifen: Für wen sind Allwetterreifen sinnvoll?

Ganzjahresreifen, auch Allwetter- oder 4-Season-Reifen genannt, kombinieren Eigenschaften von Sommer- und Winterreifen.

Sie können eine praktische Alternative sein, insbesondere wenn du wenig fährst und hauptsächlich in Regionen mit milden Wintern unterwegs bist.

Ganzjahresreifen können sinnvoll sein, wenn du:

Eher wenige Kilometer pro Jahr zurücklegst

Hauptsächlich in der Stadt oder im Flachland unterwegs bist

Nur selten in Berg- oder Skigebiete fährst

Dein Fahrzeug bei starkem Schneefall stehen lassen kannst

Den saisonalen Reifenwechsel vermeiden möchtest.

Allerdings bleiben Ganzjahresreifen ein Kompromiss. Wer regelmässig längere Strecken zurücklegt, häufig auf Autobahnen fährt oder auch bei Schnee und Eis auf sein Auto angewiesen ist, profitiert in der Regel stärker von separaten Sommer- und Winterreifen.

Wichtig: Wenn du Ganzjahresreifen auch im Winter verwendest, solltest du auf das 3PMSF-Schneeflockensymbol achten. Zudem unterscheiden sich die Leistungen je nach Reifenmodell teilweise deutlich. Ein Blick auf unabhängige Reifentests lohnt sich deshalb.

Reifenprofiltiefe in der Schweiz: Was ist vorgeschrieben?

Die Profiltiefe deiner Reifen hat einen entscheidenden Einfluss auf die Fahrsicherheit. Besonders bei Regen, Schnee und Aquaplaning können abgefahrene Reifen gefährlich werden.

In der Schweiz beträgt die gesetzliche Mindestprofiltiefe 1,6 mm, unabhängig davon, ob es sich um Sommer- oder Winterreifen handelt.

Der Touring Club Schweiz (TCS) empfiehlt aus Sicherheitsgründen jedoch, die Reifen bereits früher zu ersetzen.

ReifentypGesetzliches MinimumEmpfehlung TCS
Sommerreifen1,6 mm3 mm
Winterreifen1,6 mm4 mm
Ganzjahresreifen1,6 mm3 mm im Sommer, 4 mm im Winter

 

Besonders Winterreifen verlieren mit abnehmender Profiltiefe ihre wichtigen Eigenschaften auf Schnee. Deshalb solltest du nicht warten, bis das gesetzliche Minimum erreicht ist.

Wie kannst du die Profiltiefe messen?

Am einfachsten lässt sich die Profiltiefe mit einem speziellen Profiltiefenmesser überprüfen.

Miss an mehreren Stellen der Lauffläche, da sich Reifen unterschiedlich stark abnutzen können. Die gesetzlich relevante Mindestprofiltiefe wird in den massgebenden Profilrillen gemessen.

Wenn du unsicher bist, kannst du deine Reifen auch bei einer Garage kontrollieren lassen.

Gut zu wissen beim Autoverkauf: Sind deine Reifen stark abgefahren, können potenzielle Käufer die Kosten für einen baldigen Reifenwechsel bei der Preisverhandlung berücksichtigen.

Reifenalter: Wie alt dürfen Sommer- und Winterreifen sein?

Nicht nur die Profiltiefe ist entscheidend. Auch das Alter deiner Reifen spielt eine wichtige Rolle.

Mit der Zeit verliert die Gummimischung an Elastizität und kann spröde werden. Dadurch verschlechtern sich die Fahreigenschaften, selbst wenn die Reifen noch genügend Profil aufweisen.

Eine gesetzliche maximale Altersgrenze gibt es in der Schweiz nicht. Der TCS empfiehlt jedoch, Reifen, die älter als acht Jahre sind, aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu verwenden.

Reifenalter anhand der DOT-Nummer erkennen

Das Herstellungsdatum findest du auf der Reifenflanke anhand der DOT-Kennzeichnung.

Ein Beispiel: DOT 1224 bedeutet, dass der Reifen in der 12. Kalenderwoche des Jahres 2024 hergestellt wurde.

Zusätzlich solltest du deine Reifen regelmässig auf Risse, Beschädigungen und ungleichmässigen Verschleiss kontrollieren.

Auch beim Gebrauchtwagenverkauf ist das Reifenalter relevant. Ein älterer Reifensatz mit ausreichend Profil ist für potenzielle Käufer nicht unbedingt gleich attraktiv wie ein neuerer Satz in vergleichbarem Zustand.

Winterreifenpflicht in der Schweiz: Was gilt?

In der Schweiz gibt es keine allgemeine gesetzliche Winterreifenpflicht für Personenwagen.

Trotzdem muss dein Fahrzeug jederzeit betriebssicher sein. Wer bei Schnee oder Eis mit ungeeigneter Bereifung unterwegs ist und dadurch den Verkehr behindert oder einen Unfall verursacht, muss unter Umständen mit rechtlichen und versicherungsrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Bei einem Unfall können je nach Situation beispielsweise eine Busse, versicherungsrechtliche Leistungskürzungen oder Regressforderungen entstehen.

Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) empfiehlt deshalb ausdrücklich eine wintertaugliche Bereifung während der kalten Jahreszeit.

Winterreifenpflicht im Ausland

Wenn du mit deinem Auto ins Ausland fährst, solltest du beachten, dass dort teilweise andere Regeln gelten.

In Deutschland, Österreich, Frankreich oder Italien können je nach Zeitraum, Strassenverhältnissen und Region besondere Anforderungen an Winterreifen oder Schneeketten bestehen.

Informiere dich deshalb vor einer Auslandsreise über die geltenden Vorschriften. Eine hilfreiche Übersicht bietet der TCS zur Winterreifenpflicht im Ausland.

Winterreifen im Sommer fahren: Ist das erlaubt?

In der Schweiz ist es grundsätzlich erlaubt, Winterreifen auch im Sommer zu verwenden. Aus Sicherheitsgründen ist dies jedoch nicht empfehlenswert.

Winterreifen sind für kalte Temperaturen und winterliche Strassenverhältnisse entwickelt. 

Bei hohen Temperaturen können dadurch verschiedene Nachteile entstehen:

Längere Bremswege auf trockener und nasser Fahrbahn

Weniger präzises Lenkverhalten

Geringere Fahrstabilität

Stärkerer Reifenverschleiss

Teilweise höherer Rollwiderstand und Kraftstoffverbrauch

Auch der TCS rät davon ab, ältere Winterreifen im Sommer aufzubrauchen.

Was bedeutet das beim Gebrauchtwagenverkauf?

Wenn du dein Auto verkaufen möchtest, solltest du darauf achten, dass die Bereifung zur Jahreszeit passt und sich in einem guten Zustand befindet.

Wer sein Fahrzeug im Sommer beispielsweise mit stark abgefahrenen Winterreifen anbietet, muss damit rechnen, dass potenzielle Käufer die Kosten für einen neuen Sommerreifensatz bei den Preisverhandlungen berücksichtigen.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass sich der Kauf neuer Reifen vor dem Verkauf lohnt. Entscheidend ist, ob du die Investition über einen höheren Verkaufspreis oder bessere Verkaufschancen rechtfertigen kannst.

Reifen für Elektroautos: Was musst du beachten?

Elektroautos stellen teilweise besondere Anforderungen an ihre Reifen. Das liegt unter anderem am häufig höheren Fahrzeuggewicht, dem unmittelbar verfügbaren Drehmoment und dem Einfluss des Rollwiderstands auf die Reichweite.

Bei der Reifenwahl spielen deshalb folgende Eigenschaften eine wichtige Rolle:

Ausreichende Tragfähigkeit für das Fahrzeuggewicht

Geringer Rollwiderstand für eine möglichst hohe Reichweite

Gute Verschleissfestigkeit

Sicheres Brems- und Fahrverhalten

Möglichst geringe Abrollgeräusche

Nicht jedes Elektroauto benötigt spezielle, als EV-Reifen vermarktete Modelle. Entscheidend sind die passenden Reifendimensionen, der Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitsindex sowie die Vorgaben des Fahrzeugherstellers.

Gut zu wissen beim Autoverkauf: Auch bei gebrauchten Elektroautos lohnt sich ein genauer Blick auf die Bereifung. Stark abgefahrene oder ungeeignete Reifen können zusätzliche Kosten für den Käufer verursachen und damit den erzielbaren Verkaufspreis beeinflussen.

Du interessierst dich für weitere Themen rund um Elektroautos? Dann findest du in unserem Ratgeber zur Elektromobilität in der Schweiz zusätzliche Tipps zum Kauf und Verkauf gebrauchter Elektroautos.

Neue Reifen vor dem Autoverkauf: Lohnt sich das?

Vielleicht steht der nächste Reifenwechsel an und du überlegst dir ohnehin, dein Auto bald zu verkaufen. Dann stellt sich eine wichtige Frage: Solltest du vor dem Verkauf nochmals in neue Reifen investieren?

Ein gepflegtes Fahrzeug mit guten Reifen hinterlässt bei potenziellen Käufern grundsätzlich einen besseren Eindruck. Sind die Reifen stark abgefahren oder müssen bald ersetzt werden, kann dies hingegen zu zusätzlichen Preisverhandlungen führen.

Trotzdem lohnt sich der Kauf neuer Reifen vor dem Autoverkauf nicht automatisch.

Ein Rechenbeispiel

Du möchtest dein Auto verkaufen und benötigst einen neuen Reifensatz für CHF 800.–.

Neue Reifen können dein Fahrzeug attraktiver machen, bedeuten aber nicht zwangsläufig, dass du beim Verkauf CHF 800.– mehr erhältst.

Ob sich die Investition rechnet, hängt unter anderem vom Fahrzeugwert, der Nachfrage und dem Zustand der bestehenden Reifen ab.

Bei einem relativ neuen und hochwertigen Fahrzeug kann eine gute Bereifung besonders wichtig für den Gesamteindruck sein. Bei einem älteren Fahrzeug mit tieferem Marktwert fällt die wirtschaftliche Abwägung möglicherweise anders aus.

Unser Tipp: Bevor du grössere Investitionen in dein Auto tätigst, lohnt es sich, den aktuellen Marktwert zu kennen. So kannst du besser einschätzen, welche Ausgaben vor dem Verkauf tatsächlich sinnvoll sind.

Bei Autobuster unterstützen wir dich dabei, dein Fahrzeug realistisch zu bewerten und optimal für den Verkauf vorzubereiten.

Auto mit Sommer- und Winterrädern verkaufen: Was beachten?

Viele Autofahrer:innen besitzen neben den montierten Reifen einen zusätzlichen Satz Sommer- oder Winterräder. Beim Fahrzeugverkauf stellt sich deshalb häufig die Frage, ob dieser mitverkauft werden sollte.

Ein zusätzlicher Radsatz kann für potenzielle Käufer durchaus interessant sein, insbesondere wenn die Reifen noch in gutem Zustand sind.

Für einen erfolgreichen Verkauf solltest du folgende Punkte beachten:

Profiltiefe: Sind die Reifen noch für die kommende Saison geeignet?

Reifenalter: Wie alt sind die Reifen gemäss DOT-Nummer?

Felgen: Sind die Felgen in gutem Zustand oder weisen sie Beschädigungen auf?

Wintertauglichkeit: Besitzen die Winterreifen das 3PMSF-Symbol?

Dokumentation: Ist klar ersichtlich, welche Reifen und Felgen im Kaufpreis enthalten sind?

Ein zusätzlicher Radsatz steigert den Verkaufswert allerdings nicht automatisch um seinen ursprünglichen Neupreis.

Wie viel sind zusätzliche Sommer- oder Winterräder beim Autoverkauf wert?

Ein zweiter Radsatz kann ein attraktives Verkaufsargument sein. Der tatsächliche Mehrwert hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab: Reifenalter, Profiltiefe, Marke, Felgenzustand und davon, ob die Räder zum Fahrzeug passen.

Ein zusätzlicher Satz hochwertiger Alufelgen mit nahezu neuen Reifen kann für Käufer deutlich interessanter sein als ein älterer Satz mit abgefahrenen Pneus.

Wichtig ist deshalb, den zweiten Radsatz nicht einfach mit seinem ursprünglichen Neupreis zu bewerten. Entscheidend ist, welchen Mehrwert potenzielle Käufer darin sehen.

Bei Autobuster berücksichtigen wir die vorhandene Ausstattung bei der Fahrzeugbewertung und bei der Erstellung des Verkaufsinserats. Dazu können auch zusätzliche Sommer- oder Winterräder gehören.

So wissen Interessenten von Anfang an, was beim Fahrzeugkauf enthalten ist, und die zusätzliche Ausstattung kann bei Preisverhandlungen berücksichtigt werden.

Reifenwechsel oder Autoverkauf: Wann lohnt sich ein Fahrzeugwechsel?

Der saisonale Reifenwechsel ist eine gute Gelegenheit, den allgemeinen Zustand deines Autos zu überprüfen.

Vielleicht sind nicht nur neue Reifen nötig, sondern auch ein grösserer Service, neue Bremsen oder weitere Reparaturen. Gerade bei älteren Fahrzeugen können sich solche Kosten schnell summieren.

Dann lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen:

Wie viel ist mein Auto aktuell noch wert?

Welche Unterhalts- und Reparaturkosten stehen in nächster Zeit an?

Möchte ich das Fahrzeug überhaupt noch mehrere Jahre fahren?

Wäre jetzt vielleicht ein guter Zeitpunkt für einen Fahrzeugwechsel?

Natürlich bedeutet ein anstehender Reifenwechsel nicht automatisch, dass du dein Auto verkaufen solltest. Wenn du aber ohnehin über einen Fahrzeugwechsel nachdenkst, kann es sinnvoll sein, die anstehenden Kosten mit dem aktuellen Fahrzeugwert zu vergleichen.

Auto verkaufen mit Autobuster: Einfach und stressfrei

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Wir begleiten dich beim gesamten Verkaufsprozess, von der Fahrzeugbewertung über die professionelle Inserierung und die Verhandlungen bis hin zur Verkaufsabwicklung.

Dabei vermitteln wir dein Fahrzeug gezielt an Privatkäufer, anstatt es einfach zum Eintauschpreis an eine Garage abzugeben.

Das Ziel: Ein attraktiver Verkaufspreis für dich, ohne den üblichen Aufwand eines Privatverkaufs.

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Häufige Fragen zu Sommer- und Winterreifen in der Schweiz

Eine allgemeine gesetzliche Winterreifenpflicht gibt es in der Schweiz nicht. Als Orientierung gilt die Regel «von Oktober bis Ostern». Entscheidend sind jedoch die tatsächlichen Wetter- und Strassenverhältnisse.

Gesetzlich sind mindestens 1,6 mm vorgeschrieben. Der TCS empfiehlt aus Sicherheitsgründen jedoch mindestens 4 mm für Winterreifen. Für Sommerreifen liegt die Empfehlung bei 3 mm.

Eine gesetzliche maximale Altersgrenze gibt es in der Schweiz nicht. Der TCS empfiehlt jedoch, Reifen nach mehr als acht Jahren nicht mehr zu verwenden, auch wenn noch genügend Profil vorhanden ist.

Grundsätzlich ist das in der Schweiz erlaubt, aus Sicherheitsgründen aber nicht empfehlenswert. Winterreifen können bei hohen Temperaturen längere Bremswege und schlechtere Fahreigenschaften aufweisen.

Ja, Ganzjahresreifen sind grundsätzlich erlaubt. Für den Einsatz bei winterlichen Strassenverhältnissen solltest du auf das 3PMSF-Schneeflockensymbol achten. Ob Ganzjahresreifen für dich geeignet sind, hängt insbesondere von deinem Fahrprofil und den Wetterbedingungen ab.

Das hängt vom Zustand der bestehenden Reifen, dem Fahrzeugwert und den Kosten für einen neuen Reifensatz ab. Neue Reifen können die Verkaufschancen verbessern, die Investition lässt sich aber nicht immer vollständig über den Verkaufspreis zurückholen.

Ein zusätzlicher Radsatz in gutem Zustand kann dein Angebot attraktiver machen. Wichtig ist, dass Alter, Profiltiefe und Umfang des Zubehörs transparent angegeben werden.

Neue Reifen können den Gesamteindruck verbessern und potenziellen Käufern zusätzliche Kosten ersparen. Wie stark sich das auf den Verkaufspreis auswirkt, hängt jedoch vom Fahrzeug, der Nachfrage und dem Zustand der bisherigen Reifen ab.

Das hängt vor allem davon ab, wann du dein Auto verkaufen möchtest und in welchem Zustand sich die vorhandenen Reifen befinden. Ein Reifenwechsel allein ist selten der entscheidende Faktor für den Verkaufszeitpunkt.

Fazit: Sommer- und Winterreifen richtig wechseln und beim Autoverkauf beachten

Ob Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen: Die richtige Bereifung ist entscheidend für deine Sicherheit auf Schweizer Strassen. Achte deshalb auf den passenden Zeitpunkt für den Reifenwechsel, genügend Profiltiefe und das Alter deiner Reifen.

Wenn du dein Auto bald verkaufen möchtest, solltest du ausserdem prüfen, welche Investitionen vor dem Verkauf noch sinnvoll sind. Neue Reifen können den Gesamteindruck verbessern, sind aber nicht in jedem Fall wirtschaftlich notwendig.

Auch ein zusätzlicher Sommer- oder Winterradsatz kann beim Gebrauchtwagenverkauf ein interessantes Verkaufsargument sein. Entscheidend sind jedoch der tatsächliche Zustand der Reifen und die Nachfrage nach deinem Fahrzeug.

Du überlegst dir, dein Auto zu verkaufen? Mit Autobuster findest du heraus, was dein Fahrzeug aktuell wert sein könnte, und kannst den Verkauf professionell organisieren lassen.

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Quellen

ADAC: ADAC Sommerreifentests (Abrufdatum: 13. Oktober 2026).
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/reifen/reifentest/sommerreifen/

ADAC: ADAC Winterreifentests (Abrufdatum: 13. Oktober 2026).
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/reifen/reifentest/winterreifen/

ADAC: All-Terrain-Reifen im ADAC Test: Blender oder Alleskönner? (Abrufdatum: 13. Oktober 2026).
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/reifen/reifentest/spezielle-reifentests/all-terrain-reifen-test/

ADAC: ADAC Ganzjahresreifentests (Abrufdatum: 13. Oktober 2026).
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/reifen/reifentest/ganzjahresreifen/
Touring Club Schweiz (TCS): Winterreifenpflicht im Ausland (Abrufdatum: 13. Oktober 2026).
https://www.tcs.ch/de/camping-reisen/reiseinformationen/wissenswertes/fahrzeugvorschriften/winterreifenpflicht-ausland.php

Bundesamt für Strassen (ASTRA): Winterpneus: Von Oktober bis Ostern (Abrufdatum: 13. Oktober 2026).
https://blog.astra.admin.ch/winterpneus-von-oktober-bis-ostern/

United Nations Economic Commission for Europe (UNECE): New UN Regulation harmonizes identification and snow performance of studded tyres (Abrufdatum: 13. Oktober 2026).

https://unece.org/media/press/365695

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